Besoldungsgesetz in Niedersachsen nicht rechtswidrig

Gemäß den Entscheidungen des Verwaltungsgerichts Hannover (VG Hannover) sind die überarbeiteten Besoldungsgesetze aus dem Jahr 2016 weder rechtswidrig noch altersdiskriminierend (VG Hannover, Urt. v. 7.7.2017 – 13 A 2870/15, 13 A 2876/15, 13 A 2270/15, 13 A 4188/15). Besoldung ist altersdiskriminierend Hintergrund des Urteils waren Beamte, die gegen ihre Besoldung und somit gegen ihren Dienstherrn in Musterverfahren geklagt hatten. Insgesamt forderten jedoch über 1.000 städtische Beamte ihre Ansprüche bei der Stadt Hannover. Ihrer Ansicht nach, sei die Besoldung, die sich

Weiterlesen

Besoldungsanpassung in Nordrhein-Westfalen 2017 und 2018

Gemäß dem neuen Gesetz zur Anpassung der Dienst- und Versorgungsbezüge 2017/2018 sowie zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften im Land Nordrhein-Westfalen (Gesetzentwurf der Landesregierung – Drucksache 16/14615) soll das Tarifergebnis für den öffentlichen Dienst der Länder vom 17. Februar 2017 weitgehend auf die Beamtinnen und Beamten des Landes NRW übertragen werden. Im Einzelnen werden die Bezüge wie folgt steigen: Ab dem 01. April 2017 um 2,0 %, mindestens aber um 75 Euro pro Monat für aktive Beamte und Versorgungsempfänger, abzüglich einer

Weiterlesen

Polizeirevier ist erste Tätigkeitsstätte eines Polizeibeamten im Streifendienst

Gemäß dem Niedersächsischen Finanzgericht ist die Dienststelle eines Streifenpolizisten die erste Tätigkeitsstätte im Sinne des neuen ab 2014 geltenden Reisekostenrechts (Urteil vom 24.04.2017 – 2 K 168/16). Die Entfernungspauschale steht dem Polizeibeamten lediglich für Fahrten zwischen seinem Wohnort und der ersten Dienststelle, also dem Polizeirevier, zu. Die Fahrtkosten können demnach nur in der Höhe der Entfernungspauschale abgezogen werden. Mehrkosten können nur dann geltend gemacht werden, wenn der Polizeibeamte mindestens 8 Stunden von der Dienststelle entfernt bleibt. Das Gericht begründete seine

Weiterlesen