Bundeselterngeld

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Die Elternzeit, das Elterngeld sowie weitere Regelungen zur Familie und dem Beruf sind im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz verankert, welches am 01. Januar 2007 in Kraft getreten ist.

Das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz ersetzte mit dem Inkrafttreten und der Verkündung als Artikel 1 des „Gesetzes zur Einführung des Elterngeldes“ die Regelungen zum Elterngeld vom bis dahin geltenden Bundeserziehungsgeldgesetz.

Demnach regelt das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz unter anderem:

  • Anrechnung des Elterngeldes auf Sozialleistungen
  • Unterhaltspflichten
  • Bezugsraum
  • Höhe des Elterngeldes
  • Anspruch auf Elternzeit
  • Urlaub
  • Kündigung und Kündigungsschutz
  • Statistik

Das derzeit geltende Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit ist zuletzt durch das Gesetz vom 01. November 2011 (BGBl. I S. 2131) geändert worden und am 05. November 2011 in Kraft getreten.

Die Elternzeit kann von Arbeitnehmern nach der Geburt ihres Kindes für drei Jahre in Anspruch genommen werden, ohne negative Konsequenzen im Job hinnehmen zu müssen. Die Elternzeit ist im Regelfall unbezahlt und entspricht einer zeitlich begrenzten beruflichen Freistellung. Der Anspruch entsteht ab dem Tag der Geburt des Kindes und kann von Müttern sowie von Vätern in Anspruch genommen werden. Um einen beruflichen Wiedereinstieg zu ermöglichen, ist eine Teilzeitbeschäftigung von 30 Stunden pro Woche zulässig. Wer Elternzeit beanspruchen möchte, sollte maximal sieben Wochen vor Geburt den entsprechenden Antrag mit Angabe der gewählten Dauer der Elternzeit beim Arbeitgeber einreichen.

Siehe auch:
Das Elterngeld
Elterngeld-Broschüre
Elterngeld 2011 – Änderungen – Antrag zum Elterngeld


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