Unterhaltsvorschussgesetz

Das Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) wurde von der Bundesregierung hinsichtlich des Bürokratieaufwandes geändert. Ein entsprechender Entwurf zum Unterhaltsvorschussentbürokratisierungsgesetz  wurde vorgelegt.

Die Unterhaltsleistung wird demjenigen Elternteil entweder als Vorschuss oder als Ausfallleistung gewährt, welches das gemeinsame Kind nach einer Ehescheidung oder einer Trennung groß zieht. Das Unterhaltsvorschussgesetz dient dazu, den betreffenden Elternteil nach einer Trennung finanziell zu unterstützen.
Unterhaltsschuldner entsprechen diejenigen Elternteile, die keinen Unterhalt leisten können oder wollen. In Bezug dessen greift das UVG, welches durch den Unterhaltsvorschuss die Unterhaltsansprüche der betreffenden Kinder auf das Land transferiert und gleichzeitig eine Sicherstellung der geleisteten Unterhaltszahlungen gewährt, in dem es auf den Unterhaltsschuldner zurückgreift.

Der vorgelegte Entwurf der Bundesregierung sieht ein Unterhaltsvorschussentbürokratisierungsgesetz  vor, welches die Bürokratie zur Gewährung eines Unterhaltsvorschusses erheblich reduzieren soll. So sollen künftig Elternteile weniger Nachweise erbringen müssen, um einen Unterhaltsvorschuss beantragen zu können. Zudem soll ein Rückgriff durch das Land und das Jugendamt auf Unterhaltsschuldner erleichtert werden.
Quelle: betrifft-gesetze.de

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